Geiles aus der Weltgeschichte

Am Samstag war Helge Döhring vom Institut für Syndikalismusforschung zu Gast im Eselsohr. Mit über 35 Leuten war der Vortrag sehr gut besucht – danke an alle, die da waren! In dem Vortrag machte Döhring eine Reise durch Europas Geschichte der Freiheit – Geiles aus der Geschichte. Anhand von Beispielen aus über einem Dutzend Ländern zeigte er auf, dass es immer wieder freie Gesellschaften und emanzipatorisches Aufbegehren gab. Die Reise begann und endete in Kurdistan. Es ist wichtig daran zu erinnern und Geschichte aus dem Blickwinkel der Unterdrückten zu schreiben, denn:

“Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge”. – Bertold Brecht

Vortrag: Geiles aus der Weltgeschichte

Der Sprecher Helge Döhring (Institut für Syndikalismusforschung) zeigt die libertäre Geschichte Europas in über einem Dutzend Stationen auf. In einer Zeitreise beleuchtet er freie Gesellschaften und emanzipatorisches Aufbegehren in Spanien, Estland/Schweden, der Ukraine, Frankreich, Deutschland, Italien, Griechenland und in Ägypten.
Die meisten dieser Ereignisse nahmen weltgeschichtlich bedeutende Ausmaße an. Soviel sei verraten: Es beginnt in Kurdistan und endet in Kurdistan.

November 1918 – Der verpasste Frühling

Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem
Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der
Schwächere und zurück bleibt die Lüge. – Bertolt Brecht

Im Gedenken an die Arbeiterinnen und Arbeiter, die vor 100 Jahren im
November für einen Frühling in Deutschland kämpften. SPD und DGB feiern
in diesen Tagen 100 Jahre Sozialpartnerschaft mit dem deutschen Kapital.
Verraten haben sie damals und heute die proletarischen Massen, die vor
100 Jahren für viel weitreichendere Forderungen wie Rätedemokratie,
Sozialisierung der Betriebe und Antimilitarismus auf die Straße gingen
und dafür bluten mußten.

Am Freitag den 26.Oktober stellte der Autor Klaus Gietinger im Eselsohr sein
Buch „November 1918 – Der verpasste Frühling“ vor, welches den November
1918 aus Sicht der einfachen Leute erzählt, die versuchten die Geschicke
selbst in die Hand zu nehmen. Es sind nicht nur Kaiser, Könige, Bonzen
und andere „Eliten“ die Geschichte schreiben.
Ab sofort ist der Vortrag auch online verfügbar:

>Zum Vortrag<

Dauer: 50 Minuten